Unglaublich, aber wahr: 10 Jahre ist es mittlerweile her, dass das Strukturmodell eingeführt wurde. Einer groben Schätzung zufolge arbeiten mittlerweile rund 80 % aller Einrichtungen damit – eine tolle Erfolgsgeschichte! Das Ganze ist aber auch immer noch ein laufender Prozess, den das Projektbüro EinSTEP weiterhin engmaschig begleitet. Aktuell wurde eine neue Handreichung zum Maßnahmenplan erarbeitet.
Wie sieht es bei Ihrem ambulanten Dienst oder in Ihrem Pflegeheim aus? Arbeiten Sie auch mit dem Strukturmodell? Falls die Pflegedokumentation bei Ihnen noch nicht darauf umgestellt wurde, empfehle ich Ihnen, das bei der PDL anzusprechen. Nach 10 Jahren kann man jetzt klar sagen: Die Vorteile dieser Art der Pflegedokumentation überzeugen!
Vorteile des Strukturmodells
- Der Umfang der Informationssammlung und des Maßnahmenplans ist im Vergleich zu früher deutlich reduziert.
- Routinemäßige Evaluierungen der pflegerischen Risiken (z. B. 1-mal im Quartal das Sturzund Dekubitusrisiko usw.) gehören zum Glück der Vergangenheit an.
- Wir sind auch nicht mehr verpflichtet, uns mit Assessments im Risikomanagement abzusichern. (Hinweis: Das waren wir eigentlich auch früher nicht, aber mit dem Strukturmodell und der damit verbundenen Stärkung der Pflegefachlichkeit haben unsere Prüfbehörden das endlich auch so verstanden.) Der Umfang des täglichen Abzeichnens wurde durch die rechtliche Absicherung der Kasseler Erklärung zu den Immer-so-Maßnahmen deutlich entschlackt.
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