11 TIPPS FÜR EINEN SICHEREN UMGANG MIT HERAUSFORDERNDEM VERHALTEN

Gerade in der stationären Pflege nimmt der Anteil dementer Bewohner immer weiter zu. Mit dem Krankheitsbild gehen häufig auch aggressive Verhaltensweisen einher. Aber nicht nur dort. Damit Ihre Mitarbeiter deeskalierend […]

Marcel Faißt

21.11.2024 · 1 Min Lesezeit

Gerade in der stationären Pflege nimmt der Anteil dementer Bewohner immer weiter zu. Mit dem Krankheitsbild gehen häufig auch aggressive Verhaltensweisen einher. Aber nicht nur dort. Damit Ihre Mitarbeiter deeskalierend agieren, geben Sie ihnen die folgenden 11 Tipps an die Hand.

Sicherlich haben Sie in Ihrer Einrichtung auch immer wieder Bewohner, die ein herausforderndes Verhalten zeigen. Gerade bei einer psychischen Erkrankung und insbesondere bei demenziellen Veränderungen kommt das recht häufig vor. Das dann auftretende aggressive Verhalten – gegenüber Mitarbeitern, aber womöglich auch anderen Bewohnern – ist im wahrsten Sinne

des Wortes eine große Herausforderung für die Pflegeund Betreuungskräfte. Tatsächlich kann hier mit einem unpassenden Verhalten die Situation sogar eskalieren, sodass die Aggression sogar noch zunimmt und gefährliche Situationen entstehen können. Deswegen ist es wichtig, dass Sie dafür sorgen, dass Ihre Mitarbeiter kompetent mit dem Thema umgehen.

PRAXISBEISPIEL: Bewohnerin Frau Müller wird morgens von Pflegehelferin Anna geweckt. „Heute ist Ihr Duschtag! Ich begleite Sie jetzt ins Bad“, sagt Anna. „Nein, das möchte ich nicht!“, entgegnet Frau Müller. Es kommt zu einer längeren Diskussion. Nach 8 Minuten der Auseinandersetzung greift Frau Müller zu einem Glas auf dem Nachttisch und wirft es in Annas Richtung. Sie schreit: „Ich möchte nicht duschen – und damit basta!“

MITARBEITER MÜSSEN DEESKALIEREND AGIEREN

Sicherlich haben Sie eine solche oder ähnliche Situation auch schon erlebt. Pflegehelferin Anna war noch unerfahren und hat durch ihre Diskussion mit Frau Müller den Konflikt erst recht angeheizt und somit eine Eskalation in Gang gesetzt. Im Idealfall hätte Anna Frau Müller die Vorteile des Duschens erläutern können oder wäre einfach ihrem Wunsch nachgekommen und hätte auf das Duschen verzichtet. Die Situation wäre dann nicht derart eskaliert.

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