Der Moderationszyklus ist so alt wie ich, habe ich bei der Recherche festgestellt. Das Grundmodell wurde in den 70er Jahren entwickelt im Rahmen der sogenannten Metaplan-Methode weiterentwickelt von Joses W. Seifert. Seit den 80er Jahren wird dieser Zyklus in vielen Seminaren und Trainings mit großem Erfolg angewendet. Er ähnelt sehr dem PDCA-Zyklus. Die Übersicht zeigt zunächst die Phasen. Auf den nächsten Seiten stelle ich Ihnen diese dann anhand eines Fallbeispiels näher vor.
Schritt für Schritt zum Ergebnis – so läuft der Moderationszyklus
Nehmen wir an, Sie möchten Ihre Mitarbeitenden zur Zufriedenheit mit ihrer Arbeitssituation und zu möglichen Verbesserungsvorschlägen befragen. Das ist ein supergutes Thema für eine Moderation. Auch viele andere Themen bieten sich an, wie z. B. die Neustrukturierung der Einarbeitung, die Verbesserung der Pflegedokumentation und, und, und. Ich wähle hier das Beispiel einer Betrachtung der Arbeitssituation, weil Sie damit auch einen wichtigen Beitrag zum Arbeitsschutz leisten können und außerdem Mitarbeitende ihre Vorschläge einbringen können.
| Übersicht: | Phasen des Moderationszyklus |
| Phase | Ziel |
| 1. Einstieg | Orientierung schaffenZiel und Ablauf klärenTeilnehmende miteinander vertraut machen |
| 2. Sammlung | Themen, Fragen oder Ideen sammeln, die bearbeitet werden sollen Vielfalt sichtbar machen |
| 3. Auswahl | Schwerpunkte festlegenPrioritäten setzenTeilnehmende demokratisch beteiligen |
| 4. Bearbeitung | Themen vertiefenLösungen entwickelnunterschiedliche Perspektiven integrieren |
| 5. Planung | Maßnahmen ableitenVerbindlichkeit schaffen |
| 6. Abschluss | Ergebnisse sichern Feedback Ausblick: Was passiert mit den Ergebnissen? |
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