Kennen Sie den Effekt, dass Sie selbst gähnen müssen, wenn Sie einen anderen Menschen beim Gähnen beobachten? Dann haben sich Ihre Spiegelneuronen eingemischt. Diese helfen uns nämlich dabei, uns in eine andere Person versetzen zu können.
Erst in den letzten Jahrzehnten hat die Neurowissenschaft den Bereich der Spiegelneuronen in den Fokus ihrer Forschung gestellt. Dabei zeigte sich, dass bei uns Menschen viel mehr Abläufe im Gehirn unbewusst geschehen, als zuvor bekannt war. Emotionale, biografische und intuitive Prozesse scheinen unser „bewusstes“ Handeln maßgeblich zu bestimmen. Aufgrund neuester Forschung kann sogar behauptet werden, dass nicht unser Bewusstsein der eigentliche Regisseur unseres Gehirns ist, sondern die unbewussten Prozesse.
Darum wissen wir, was andere fühlen
Die Erfahrungen der Neurowissenschaften lassen sich auch auf die Gefühlsebene übertragen: Die Spiegelneuronen helfen uns, uns in andere Menschen hineinzuversetzen. Anhand der Mimik, Gestik und „Musik in der Stimme“ (Intonation) können wir uns mit unserem Gegenüber identifizieren – es entsteht das Phänomen, das wir auch als Empathie bezeichnen können. Die Spiegelneuronen funktionieren bei uns Menschen wie ein „Radar“ oder ein Scanner für die Bedürfnisse anderer Personen.
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