UNTERNEHMENSFÜHRUNG: STRATEGIEN, STABILITÄT & ZUKUNFTSSICHERUNG

Alleinherrschaften beenden und Abhängigkeiten verringern

Wenn es Führungskräfte gibt, die alle wichtigen Tätigkeiten und Entscheidungen der Kompetenzstufe A (alleiniges Entscheidungsrecht ohne Mitteilungspflicht an Vorgesetzte) auf sich vereinen, kann das zu Problemen führen. Wichtig ist, dass […]

Birger Schlürmann

22.07.2026 · 1 Min Lesezeit

Wenn es Führungskräfte gibt, die alle wichtigen Tätigkeiten und Entscheidungen der Kompetenzstufe A (alleiniges Entscheidungsrecht ohne Mitteilungspflicht an Vorgesetzte) auf sich vereinen, kann das zu Problemen führen. Wichtig ist, dass Sie solche Tendenzen erkennen. Oder sogar ganz ehrlich zu sich sind und sagen: „Das passt gut zu meiner PDL.“

Beispiel: Wenn Alleinherrschaft ins Verderben führt

Jahrelang hat sich das Inhaberehepaar des Pflegedienstes „Schwarze Rose“ auf ihre zuverlässige PDL verlassen können. Alles lief nachweislich gut – Liquidität und Qualität waren messbar in Ordnung. Plötzlich aber hat die PDL gekündigt, um fortan mit einer veganen Sekte in einer Berliner Altbauwohnung zu leben. Sämtliche Prozesse stürzen ab, die Inhaber verlieren die Kontrolle.

Anders gesagt: Schon in der Alleinherrscher-Zeit der PDL haben die Inhaber keine Kontrolle mehr gehabt. Im Sinne des Risikomanagements sollten Sie daher solche Zustände entweder verhindern oder aber beseitigen.

Verteilen Sie Aufgaben der Kompetenzstufe A

„Kompetenzstufe A“ sagt aus, dass jemand eine Entscheidung treffen kann, ohne dafür Rücksprache mit Dritten halten zu müssen und ohne den Linienvorgesetzten zu informieren. Allmächtige Pflegedienstleitungen haben immer diese Prozesse unter ihren Fittichen:

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