Erfolgreiche Kommunikation mit Pflegekunden und Angehörigen

Ambulante Forderungen meistern

„Können Sie noch kurz …?“ Wenn Sie im ambulanten Bereich tätig sind, werden auch Sie solche Sätze häufig hören. Regelmäßig werden Pflegekräfte mit Wünschen konfrontiert, die über die vertraglich vereinbarte […]

Bernd Hoffmann

16.06.2025 · 2 Min Lesezeit

„Können Sie noch kurz …?“ Wenn Sie im ambulanten Bereich tätig sind, werden auch Sie solche Sätze häufig hören. Regelmäßig werden Pflegekräfte mit Wünschen konfrontiert, die über die vertraglich vereinbarte Leistung hinausgehen. Manchmal werden diese liebevoll geäußert, manchmal auch plump und fordernd. Wie gelingt es, in solchen Momenten empathisch Grenzen aufzuzeigen? Dieser Beitrag wird Ihnen dabei helfen!

Zwischen Vereinbarung und Erwartung

In der ambulanten Pflege ist die Zeit oft minutiös exakt getaktet. Sie verrichten Grundpflege, verabreichen Medikamente – und zwischendurch werden Sie von Angehörigen unterbrochen, die Sie bitten, „mal eben später noch den Müll mitzunehmen“, oder ein privat motiviertes Gespräch mit Ihnen führen möchten. Das klingt erst mal wenig spektakulär und viele begreifen es als Dienstleistung, diese Wünsche zu erfüllen. Aber: Kleinvieh macht auch Mist. Im Tagesverlauf potenziert sich das zu einem echten zeitlichen Belastungsfaktor.

Fallbeispiel: Pfleger Özgür R. fährt seit 6 Jahren beim ambulanten Pflegedienst „Herznähe“ eine Tour. Bei einem Hausbesuch soll er der Pflegekundin Renate S. beim Anziehen helfen und die Medikamente verabreichen. Angesetzt sind dafür seitens seiner PDL 20 Minuten.

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