Leider sind wir hierzulande nicht Spitzenreiter, wenn es um die Integration von Pflegefachkräften aus dem Ausland geht. Dabei steigt deren Anteil ständig an. Waren es 2017 noch 8 %, so erhöhte sich die Zahl bis 2022 laut der Bundesagentur für Arbeit auf 14 %. Die meisten Menschen stammen aus ost- oder südeuropäischen Staaten oder von den Philippinen. Im Ver- gleich mit anderen Ländern haben wir tat- sächlich aber die Nase nicht vorn, was die Akquise dieser Mitarbeitenden betrifft, auch wenn sich durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz und die letzten aktuellen Änderungen im März 2024 und im Juni 2024 (Chancenkarte) einige Verbesserungen ergeben haben. Dennoch sind andere Länder oftmals noch attraktiver aufgestellt in puncto
- Anerkennung von Abschlüssen,
- attraktive Integrationsprogramme, ʍ Englisch als Umgangssprache,
- Unterstützung beim Umzug, ʍ Prämien und
- Anerkennung des Berufs.
Insbesondere bei der Anerkennung von Abschlüssen tun wir uns in Deutschland schwer und der Föderalismus macht es nicht einfacher.
Integrationsmanagement ist mehr als nur Anwerben
Pflegefachkräfte aus dem Ausland alleine anzuwerben reicht nicht aus. Besser ist es, Vorkehrungen für ihr Ankommen, ihr Arbeiten und auch ihre Verabschiedung zu treffen, bevor sie da sind. Integration ist der Schlüssel dafür, dass die Menschen bei uns bleiben. Das Deutsche Kompetenzzentrum für internationale Fachkräfte in den Gesundheits- und Pflegeberufen gibt Informationen dazu und empfiehlt unter anderem, folgende Punkte zu regeln:
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