Unfälle und Verletzungen können im Arbeitsalltag leider immer wieder passieren. Als Pflegefachkraft sollten Sie zum einen auf das prophylaktische Arbeiten achten, zum anderen aber auch darauf, von Ereignissen die richtigen Schlussfolgerungen abzuleiten.
Praxisbeispiel: „Weißt du noch, vor ein paar Jahren haben sich unsere Hausärzte noch geweigert, die speziellen Sicherheitslanzetten für die Blutzuckermessung zu rezeptieren, weil sie die erhöhten Kosten über ihr Budget nicht tragen wollten. Zum Glück hat sich 2020 die Regelung der Kostenübernahme geändert: Die Krankenkassen übernehmen ja jetzt bei hilfs- und pflegebedürftigen Versicherten komplett die Kosten für diese Sicherheitsprodukte, wenn der Patient nicht selbst Insulin spritzen und/oder Blutzucker messen kann und deshalb die Hilfe Dritter benötigt“, hat mir meine Bekannte Anja gestern erzählt, als wir in Erinnerungen an frühere Zeiten in der Pflege schwelgten.
Mitarbeiterschutz als wichtiges Gut
Erinnern Sie sich auch noch an diese ewigen Diskussionen früher? Und dann noch mit solchen Bemerkungen wie: „Dann müssen Sie und Ihre Kollegen halt aufpassen, sich nicht selbst zu stechen!“ abgespeist zu werden … Wahnsinn, was wir Pflegefachkräfte schon alles mitgemacht haben, nicht wahr? Daran erkennt man deutlich, wie wenig wichtig unser Eigenschutz von anderen Parteien und leider auch manchmal von uns selbst wahrgenommen wurde. Wie sieht es heute aus? Ist die Verwendung von Sicherheitsprodukten rund um die BZ-Messung und Insulingabe bei Ihnen mittlerweile Standard?
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