Arztvisiten fallen klar in den Zuständigkeitsbereich der Fachkräfte – und sind damit Ihnen vorbehalten. Wichtig ist, dass medizinische Informationen auch zuverlässig weitergegeben und erfasst sowie neue Anordnungen des Arztes umgesetzt werden. Soweit der Wunsch – leider sieht die Praxis häufig anders aus.
„Der Doktor war schon da“
Kennen Sie es? Man wartet den gesamten Nachmittag auf die angekündigte Visite, doch ein Arzt ist weit und breit nicht zu sehen. Abends erzählt Ihnen dann ein Pflegekunde während der Pflege, dass der „Doktor doch heute da war. Er hat gesagt, ich bekomme jetzt andere Tabletten“. Welche? Fragezeichen. Da niemand die Visite begleitete, muss man dem Arzt hinterhertelefonieren – und das passiert ausgerechnet mal wieder kurz vor dem Wochenende. „Hoffentlich bekommen wir das morgen alles noch rechtzeitig geregelt“, denkt sich die Pflegekraft. Ein solches Szenario ist kein Einzelfall. Das Beispiel zeigt, wie schnell wichtige Informationen verloren gehen, wenn die Visite nicht professionell organisiert und begleitet wird. Genau hierfür den Rahmen zu schaffen obliegt Ihrer (Mit)Verantwortung als examinierte Pflegefachkraft.
Typische Schwachstellen bei Visiten
Arztvisiten gehören zum Tagesgeschäft in Pflegeeinrichtungen, zeigen in der Praxis aber immer wieder erheblichen Optimierungsbedarf. Besonders häufig treten dabei gemäß meiner Beobachtung folgende Probleme auf:
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