PERSONALMANAGEMENT: FÜHRUNG, BINDUNG & GEWINNUNG

Aufwärtstrend bei Krankheitsquote erkennen und handeln

Je höher Ihre Krankheitsquote ist, desto geringer ist Ihr Produktivstundenanteil. Und somit brauchen Sie mehr Personal, um Ihre Kunden zu versorgen, wenn Sie keine Auftragsstunden reduzieren möchten. Sie können die […]

Birger Schlürmann

15.06.2026 · 1 Min Lesezeit

Je höher Ihre Krankheitsquote ist, desto geringer ist Ihr Produktivstundenanteil. Und somit brauchen Sie mehr Personal, um Ihre Kunden zu versorgen, wenn Sie keine Auftragsstunden reduzieren möchten.

Sie können die Kennzahl am besten monatlich wie folgt erheben:

Krankheitsquote =

(krankheitsbedingte Abwesenheitstage / Soll-Arbeitstage)  x 100

Auf Ihre Produktivstunden hat das diese Auswirkung:

FaktorBeispiel 1Beispiel 2
Bruttoarbeitszeit eines VZÄ*173,8173,8
minus Urlaub (Anteil Monat)2020
minus Fortbildung (Anteil Monat)44
minus Krankheit (Anteil Monat)168
Nettoarbeitszeit133,8125,8
minus Verwaltung/Büro/ Rüstzeit1212
Produktive Zeit auf Tour121,8129,8
* Vollzeitäquivalent – hier 39Std.Woche
Bei 20 Vollzeitäquivalenten beträgt der Unterschied bereits 160 Stunden im Monat. Bei einem angenommenen Erlös vom 80,00 € je Produktivstunde macht das einen Unterschied im Umsatz von 12.800 € im Monat aus, wenn Sie all diese Einsätze absagen würden. Alternativ bauen sich 160 Überstunden auf, die in der Rückstellung bei ungefähr 35,00 € × 160 Stunden = 5.600 € liegen. Und hier sprechen wir nur über den Effekt im Monat – nicht im 12MonatsZeitraum!

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