Je höher Ihre Krankheitsquote ist, desto geringer ist Ihr Produktivstundenanteil. Und somit brauchen Sie mehr Personal, um Ihre Kunden zu versorgen, wenn Sie keine Auftragsstunden reduzieren möchten.
Sie können die Kennzahl am besten monatlich wie folgt erheben:
Krankheitsquote =
(krankheitsbedingte Abwesenheitstage / Soll-Arbeitstage) x 100
Auf Ihre Produktivstunden hat das diese Auswirkung:
| Faktor | Beispiel 1 | Beispiel 2 |
| Bruttoarbeitszeit eines VZÄ* | 173,8 | 173,8 |
| minus Urlaub (Anteil Monat) | 20 | 20 |
| minus Fortbildung (Anteil Monat) | 4 | 4 |
| minus Krankheit (Anteil Monat) | 16 | 8 |
| Nettoarbeitszeit | 133,8 | 125,8 |
| minus Verwaltung/Büro/ Rüstzeit | 12 | 12 |
| Produktive Zeit auf Tour | 121,8 | 129,8 |
| * Vollzeitäquivalent – hier 39Std.Woche | ||
| Bei 20 Vollzeitäquivalenten beträgt der Unterschied bereits 160 Stunden im Monat. Bei einem angenommenen Erlös vom 80,00 € je Produktivstunde macht das einen Unterschied im Umsatz von 12.800 € im Monat aus, wenn Sie all diese Einsätze absagen würden. Alternativ bauen sich 160 Überstunden auf, die in der Rückstellung bei ungefähr 35,00 € × 160 Stunden = 5.600 € liegen. Und hier sprechen wir nur über den Effekt im Monat – nicht im 12MonatsZeitraum! | ||
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