Je höher Ihre Krankheitsquote ist, desto geringer ist Ihr Produktivstundenanteil. Und somit brauchen Sie mehr Personal, um Ihre Kunden zu versorgen, wenn Sie keine Auftragsstunden reduzieren möchten.
Trotz des strukturellen Personalmangels sollten Sie nicht jeden erstbesten Bewerber nehmen. Denn damit könnten Sie sich eine detonationsstarke Zeitbombe in Ihren Betrieb holen. Was passieren kann, wenn Sie nicht so genau hinschauen, sehen Sie in folgendem Beispiel:
Beispiel: Stellen Sie mit Hirn ein
Im Pflegedienst Schnitter fehlen mal wieder ein paar Pflegekräfte. Beim Chef Eddy Schnitter liegen aus eher zwielichtigen Quellen 3 Bewerbungen vor, davon 2 Pflegefachkräfte (laut Anhängen in der WhatsApp-Nachricht). Schnitter lädt die Ladys ein und ist nicht nur optisch angetan. Sofort zückt er die Arbeitsverträge. Nach 5 Wochen stapeln sich die gelben Scheine und die Polizei ist Stammgast in Schnitters Büro …
1. Prüfen Sie die Unterlagen sorgfältig
Lassen Sie sich die Qualifikationen im Gespräch als beglaubigte Kopien oder im Original vorlegen. Und kopieren Sie sich den Ausweis der Bewerber, die Sie selbstverständlich persönlich in Augenschein nehmen. Damit Sie bezüglich der Qualifikation sichergehen, rufen Sie bei der ausstellenden Behörde an, von der die Berufsurkunde stammt. Sollten Sie keine Auskunft der Behörde bekommen, notieren Sie sich Datum, Uhrzeit und Ansprechpartner.
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