Seit 2020 gehört es zu unseren Vorgaben, einmal im halben Jahr bestimmte Kennzahlen und Ergebnisse zu und über unsere Pflegekunden an eine übergeordnete Datenauswertungsstelle zu melden. Kommt dann die Auswertung zu uns zurück, gilt es, sich damit auseinanderzusetzen.
Praxisbeispiel: „Letzte Woche hat unsere PDL mir gesagt, dass wir ab sofort regelhaft ein Gespräch nach Neueinzug mit jedem Pflegekunden führen müssen. Bei unseren Qualitätsindikatoren wäre aufgefallen, dass wir in diesem Bereich gerade nicht gut abschneiden, denn mal führen wir das Gespräch, mal geht es aber auch unter. Das konnte ich nachvollziehen, ich habe allerdings den Rahmen dazu nicht verstanden. Was sind denn Qualitätsindikatoren und warum fällt dort auf, wenn wir Gespräche nicht führen?“, hat mich meine Bekannte Ina am Mittwoch gefragt.
Ich konnte ihr zum Glück weiterhelfen: Die Qualitätsindikatoren sind die errechneten Kennzahlen unserer Pflegequalität. Sie wissen es vielleicht schon: Seit 2020 sind wir im stationären Bereich verpflichtet, halbjährlich bestimmte Zahlen und Daten zu jedem unserer Pflegekunden zu melden.
Am Ende des Prozesses werden diese Zahlen und Daten von einer zentralen Stelle ausgewertet und wir erhalten den sogenannten „Feedbackbericht“. Dieser ersetzt mittlerweile die früheren Noten und gibt den Stand unserer Pflegequalität im deutschlandweiten Vergleich wieder.
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