Wenn Mitarbeiter in Rente gehen, haben diese unter Umständen noch stattliche Überstundensalden und Resturlaubstage offen. Das kann teuer werden.
Wie teuer, zeigt dieses Beispiel:
Beispiel: Liquiditätskiller „Verrentung“
Beim Pflegedienst Schnitter gehen im März 3 Vollzeit-Mitarbeiter in Rente. Der Steuerberater weist den Inhaber Eddy Schnitter dezent darauf hin, dass bei den künftigen Rentnern noch 49 Urlaubstage und 800 Überstunden auf der Uhr stehen. Da bei Schnitter wie üblich Personalnotstand ist, hat er die 3 Mitarbeiter natürlich bis zum Anschlag verplanen lassen.
Nimmt man an, dass eine Stunde Fachkraft im Arbeitgeberbrutto (durchschnittliches regionales Entgeltniveau NRW als Grundlage) 36 € inkl. AG-Anteil und Phantomlohn kosten, werden auf einen Schlag 49 * 8 Std. * 36 Euro = 14.112 € sowie 800 Std. * 36 Euro = 28.800 € fällig – insgesamt also knapp 40.000 €. Diese böse Überraschung können Sie sich zum Glück sparen.
Erblicken Sie den Renten-Horizont
Als gute Führungskraft wissen Sie in der Regel, wann wer aus Ihrer Belegschaft in Rente geht. Planen Sie also proaktiv ein paar Monate im Voraus.
Testen Sie jetzt „PflegeVorsprung“ und