Arbeitsrecht: Rechte, Pflichten & Regelungen

Befristete Aufstockung der Wochenarbeitszeit: So funktioniert sie rechtssicher

Personalmangel ist in den meisten Pflegeeinrichtungen das beherrschende Thema, und wenn Mitarbeiter ganz kurzfristig, aber für längere Zeit ausfallen, z. B. wegen eines Beschäftigungsverbots in der Schwangerschaft, ist guter Rat […]

Judith Barth

13.09.2024 · 1 Min Lesezeit

Personalmangel ist in den meisten Pflegeeinrichtungen das beherrschende Thema, und wenn Mitarbeiter ganz kurzfristig, aber für längere Zeit ausfallen, z. B. wegen eines Beschäftigungsverbots in der Schwangerschaft, ist guter Rat teuer. Denn kurzfristiger Ersatz ist auf dem Arbeitsmarkt praktisch nicht zu finden, schon gar nicht, wenn es um eine befristete Stelle geht.

Suche in den eigenen Reihen

Aussichtsreicher ist es da, in den Reihen der eigenen Mitarbeiter zu suchen und gezielt Teilzeitkräfte zu fragen, ob diese nicht bereit sind, ihre Wochenarbeitszeit vorübergehend zu erhöhen. Hierbei lohnt es sich, kreativ zu sein und die Stunden, die durch den Personalausfall frei werden, so aufzuteilen, wie die Mitarbeiter sich das vorstellen können. Das erhöht Ihre Chancen, den Personalausfall aufzufangen.

Stellen Sie die Vorteile heraus

Für die Mitarbeiter ist die befristete Erhöhung ihrer Wochenarbeitszeit von Vorteil, da sie zum einen mehr Geld bekommen, zum anderen aber auch planbar mehr arbeiten. Denn: Den Personalausfall müssen Sie egal wie auffangen, notfalls mit – unplanbaren – Überstunden, die vor allem Teilzeitkräfte vor besondere Herausforderungen stellen. Damit die Mitarbeiter wissen, was für sie finanziell bei einer Aufstockung der Wochenarbeitszeit herausspringt, sollten Sie Ihre Personalabteilung bitten, eine Probeabrechnung zu machen.  

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