Als Wohnbereichsleitung müssen Sie immer wieder auch Ihre Mitarbeiter beurteilen und bewerten: Am Ende der Probezeit, ggf. Azubis im Rahmen der Betreuung oder Teammitglieder, die ein Zwischen- oder Abschlusszeugnis brauchen. Erfahren Sie jetzt, auf was Sie dabei achten sollen.
Wir Wohnbereichsleitungen sind alle von Haus aus Pflegefachkräfte, d. h. wir haben einen sozialen Beruf erlernt. Ich stelle immer wieder fest, dass sich speziell Menschen aus sozialen Berufen mit Bewertungen immer schwertun. Oft wollen wir uns nur auf das Gute konzentrieren und verlieren deshalb manchmal die nötige Objektivität, die es braucht.
Praxiserlebnis: „Letzte Woche habe ich mit unserer Praxisanleiterin und einer Lehrkraft aus der Schule diskutiert. Die Lehrkraft meinte, dass Beurteilungen von Azubis oft durch uns Praktiker zu positiv ausfallen. Wir würden eher weniger auf objektivere Kriterien achten und stattdessen Azubis, die z. B. oft einspringen oder auf die Klingel gehen, sehr gut bewerten. Das wäre aber für den Lernprozess überhaupt nicht zielführend“, hat mir mein WBL-Kollege Simon gestern erzählt.
Herausforderung Beurteilung
Wie denken Sie darüber? Die Lehrerin hat mit ihrer Anmerkung schon ein bisschen Recht, oder? Eine möglichst objektive Bewertung ist gar nicht so einfach zu erstellen. Es muss uns dabei z. B. gelingen, die eigene Sympathie oder Antipathie auszublenden. Auch sollten z. B. wenige positive Eindrücke von der Arbeit des Mitarbeiters nicht alles andere Tätigkeiten überstrahlen
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