Ihre Mitarbeiter stehen des Öfteren vor der Herausforderung, dass es Bewohner gibt, die ein identifiziertes Ernährungsrisiko haben, allerdings partout nicht essen wollen oder auch gar keinen Appetit haben. In diesem Fall ist das folgende Vorgehen ratsam.
Ihre Mitarbeiter stehen vor der schweren Aufgabe, den Bewohner – der offensichtlich keinen Appetit und keinen Hunger hat – dennoch zur Nahrungsaufnahme zu animieren. In der Praxis ist das oftmals sehr schwierig. Vor allem dann, wenn es sich um Bewohner handelt, die dazu noch demenziell verändert sind. Diese sind oft körperlich noch fit und haben einen ordentlichen Grundumsatz. Aufgrund ihrer Demenz können sie sich allerdings auf keine festen Essenszeiten mehr einlassen, sie vergessen die Nahrungsaufnahme oder haben – bedingt durch die Hirnschädigungen – gar kein natürliches Hungergefühl mehr. Ihre Mitarbeiter befinden sich dann in einer Zwickmühle. Einerseits möchten sie den Bewohner nicht zum Essen zwingen, andererseits trägt die Pflege jedoch die Verantwortung dafür, dass Ernährungsrisiken nicht nur erkannt werden, sondern dass darauf auch entsprechend reagiert wird.
VERSCHIEDENE GRÜNDE FÜR APPETITLOSIGKEIT
Dabei können die Gründe für eine Appetitlosigkeit bzw. eine bestehende Nahrungsverweigerung ganz unterschiedlich sein:
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