Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Wunde, die einfach nicht heilen will. So eine chronische Wunde ist oft viel mehr als nur eine „wunde Stelle“ auf der Haut. Sie und die Krankheit, die vielleicht dahintersteckt, können das Leben auf den Kopf stellen und ganz schön erschweren. Betroffene haben oft körperliche Schmerzen, fühlen sich schlecht und ziehen sich vielleicht sogar von anderen Menschen zurück.
Genau hier kommt die 2. Aktualisierung des Expertenstandards „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“, die kürzlich durch den DNQP veröffentlicht wurde, ins Spiel. Ich habe mir die Inhalte genauer angesehen und finde es gut, dass da der Blick eben nicht nur auf die reine Wunde gerichtet ist. Es geht darum zu verstehen, was diese Wunde im Alltag der Betroffenen bedeutet. Und darum, wie wir ihnen helfen können, die Herausforderungen, die damit einhergehen, besser zu bewältigen.
Herausforderungen in der Versorgung
Die Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden stellt Pflegefachkräfte vor komplexe Herausforderungen. Betroffene erleben häufig nicht nur körperliche Beschwerden wie Schmerzen, Mobilitätseinschränkungen oder Wundgeruch, sondern auch psychosoziale Belastungen wie Isolation, Frustration und ein Gefühl des Kontrollverlusts. Zudem fühlen sich viele Menschen auf ihre Wunde reduziert, was ihre Motivation zur Mitwirkung an der Therapie beeinträchtigen kann.
Testen Sie jetzt „Qualität in der Pflege“ und profitieren Sie von einer maßgeschneiderte Unterstützung für Ihre Qualitätsbeauftragten!
Die professionelle Praxishilfe erleichtert die Einführung, Umsetzung und Überwachung der neuen Qualitätsstandards in der Altenpflege, damit Sie dort Leistung zeigen, wo der MD sein Augenmerk hat.