Erfolgreiche Kommunikation mit Pflegekunden und Angehörigen

Das beachten Sie bei der Kommunikation

Hätte, sollte, könnte – nicht selten werden Angehörige, die sich beschweren oder einen Vorschlag äußern, mit Phrasen und Floskeln abgespeist. Orientieren Sie sich in der Kommunikation ab sofort an dem […]

Nicole Ott

12.03.2025 · 4 Min Lesezeit

Hätte, sollte, könnte – nicht selten werden Angehörige, die sich beschweren oder einen Vorschlag äußern, mit Phrasen und Floskeln abgespeist. Orientieren Sie sich in der Kommunikation ab sofort an dem Motto „Weniger ist mehr“. Eine klare und transparente Kommunikation ist der Schlüssel, um die Qualität der Pflege zu steigern und das Vertrauen von Pflegekunden und Angehörigen zu stärken.

Praxisbeispiel: „Am Dienstag habe ich meinen Vater im Pflegeheim besucht“, hat mir mein Bekannter Stefan gestern erzählt. „Er fühlt sich dort wohl und wird auch gut versorgt. Die Pflegekräfte seines Wohnbereichs sind immer ansprechbar, aber Verbesserungsideen werden scheinbar nicht gern gehört. Ich hatte z. B. schon mal geäußert, dass es gut wäre, wenn sich Besucher auch einen Kaffee nehmen dürften – da hat mir der Mitarbeiter nur ausweichend geantwortet.

Ich weiß jetzt schon, dass das nicht passieren wird, denn ‚Sollten wir‘ und ‚Könnten wir mal machen‘ sind die häufigsten Äußerungen der Mitarbeiter, aber passieren tut nichts. Das ist echt schade.“

Das fand ich allerdings auch und musste dabei gleich an meine Kollegen denken. Ich erlebe es im normalen Arbeitsalltag wirklich häufiger, dass ganz, ganz viele gute und wichtige Ideen besprochen werden – es danach aber nicht weitergeht. Die Umsetzung hakt oder wird erst gar nicht in Angriff genommen.

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