Es gibt im Bereich der Harnkontinenz gar nicht so viele Neuerungen. Das Thema „Stuhlinkontinenz“ wurde komplett neu aufgenommen. Das sind die weiteren Neuerungen:
- Mit Ausnahme der Formulierungen in der Begründung und den Zielsetzungen wird im Expertenstandard nur noch von „Kontinenz“ gesprochen und nicht mehr zwischen Harn- und Stuhlinkontinenz unterschieden.
- Die Formulierungen sind nun gendersensibel, d. h., es wird von „Menschen mit Kontinenzproblemen“ gesprochen.
- Die Kontinenzprofile wurden um die Stuhlinkontinenz erweitert.
- Ebenso wurde die Darstellung und Beschreibung von Risikofaktoren und Anzeichen für eine Harn- bzw. Stuhlinkontinenz erweitert.
- Mögliche Maßnahmen wurden überarbeitet und ausführlicher dargestellt.
Kinder gehören weiterhin nicht zur Zielgruppe.
Fazit: Insgesamt ist der neue Expertenstandard unseres Erachtens deutlich handlungsleitender und gibt viele praktische Tipps für die Umsetzung in den Pflegealltag. Es lohnt sich, sich intensiv mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Wir versichern Ihnen, dass Sie in diesem Expertenstandard viele Tipps und Anregungen für Ihren pflegerischen Alltag erhalten werden. Nutzen Sie diese auch für Ihre Inhouse-Schulungen.
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