Datenpannen können auch in Tagespflegen schnell passieren: Sie öffnen einen Dateianhang und stellen erst nach mehreren Tagen fest, dass Sie sich einen sogenannten Trojaner eingefangen haben, mit dem der PC in Ihrer Tagespflege gehackt werden können. Oder ein USB-Stick oder ein I-Pad mit Daten geht verloren. Hierzu erreicht uns sogar eine aktuelle Leserfrage, welche wir auf Seite 12 beantworten.
Nicht zu reagieren ist keine Lösung
Wenn Sie mit einem Datenleck zu kämpfen haben und vielleicht auch einen Fehler gemacht haben, gilt es, auf keinen Fall den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass schon nichts passieren und niemand davon erfahren wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies schiefgeht und Sie erst durch Ihre „Vogel-Strauß-Taktik“ erhebliche Probleme bekommen werden, ist groß.
Zentrale Maßnahme: Informieren Sie die Aufsichtsbehörde und Betroffene
Befürchten Sie eine Datenpanne, müssen Sie zunächst einmal Sie die zuständige Datenschutzbehörde über der eingetretenen Datenpanne informieren. Geben Sie hierbei die folgenden Informationen weiter:
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