Im Arbeitsalltag kommt es immer wieder vor, dass zwischen einzelnen Pflegefachkräften oder zwischen den Pflegefachkräften und anderen an der Versorgung Beteiligten keine Einigkeit darüber herrscht, wie ein Dekubitus einzuteilen ist.
Der Expertenstandard zur Dekubitusprophylaxe weist in seiner 2. Aktualisierung von 2017 darauf hin, dass es unterschiedliche Modelle für die formale Dekubitusklassifizierung gibt. Es wurde im Expertenstandard ausdrücklich nicht festgelegt, welche davon „die richtige“ ist. Wir Praktiker sollten stattdessen überlegen, ob die Klassifizierung, für die wir uns entscheiden, den richtigen Zweck erfüllt.
Was ist Ihr Ziel?
Übersetzt heißt das: Warum ist die Einteilung z. B. nach Dekubitus Kategorie I oder II überhaupt wichtig? Ist das ein Abrechnungsthema, wenn es um die Refinanzierung von durchgeführten Verbandswechseln geht? Oder brauchen Sie die Einteilung primär, um eine gute Wunddokumentation durchführen zu können?
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