Die Lebenserwartung von Menschen mit geistiger Behinderung gleicht sich immer weiter an die allgemeine durchschnittliche Lebenserwartung an. Das bedeutet, dass Demenz und Pflegebedürftigkeit bei dieser Personengruppe früher auftreten.
Menschen mit geistiger Behinderung wie z. B. dem Downsyndrom altern schneller und haben eine Lebenserwartung von etwa 61 Jahren. Gleichzeitig haben sie ein hohes Demenzrisiko mit einem durchschnittlichen Krankheitsbeginn etwa ab dem 52. Lebensjahr (häufig jedoch schon weitaus früher). Hierdurch ergibt sich ein erhöhter Pflegebedarf, den die Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen häufig nicht abdecken können.
INFORMIEREN SIE IHRE PFLEGEUND BETREUUNGSKRÄFTE
Dieser Versorgungsbruch führt dazu, dass Sie vermutlich häufiger angefragt werden, ob ein Bewohner aus einer solchen Wohngruppe bei Ihnen einziehen kann. Aus wirtschaftlicher Sicht hat dies den Vorteil, dass die Finanzierung des Heimplatzes über das Sozialamt geklärt ist. Doch um diesen Bewohnern wirklich eine neue Heimat bieten zu können, sollten Sie die folgenden Anregungen und Tipps mit Ihren Mitarbeitern besprechen.
Testen Sie jetzt „Stationäre Pflege aktuell“ und profitieren Sie von einer maßgeschneiderte Unterstützung für PDLs im Alten- und Pflegeheim!
Jede Ausgabe bietet Ihnen aktuelle Informationen direkt aus der Praxis und rechtssichere Tipps für Ihre Leitungsaufgaben. Qualität und Sicherheit für Ihre Leitungs-Praxis im Alten- und Pflegeheim, die Ihnen den Berufsalltag als Pflegedienstleitung erleichtert!