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Demenz und Sex – ist das nicht unmoralisch?

Wenn in den Medien Sexualität dargestellt wird, dann meist mit jungen und sportlichen Menschen. Ältere Personen werden eher selten – oder mit Weichzeichner-Technik – mit Sexualität in Verbindung gebracht. Kommt […]

Michaela Funk

23.06.2025 · 2 Min Lesezeit

Wenn in den Medien Sexualität dargestellt wird, dann meist mit jungen und sportlichen Menschen. Ältere Personen werden eher selten – oder mit Weichzeichner-Technik – mit Sexualität in Verbindung gebracht. Kommt noch das Thema „Demenz“ hinzu, dann ist Schluss mit lustig.

Es gibt keine allgemeingültige Definition von Sexualität. Was klar gesagt werden kann, ist, dass Sexualität ein Grundbedürfnis ist und bleibt – auch im Alter, auch bei Demenz und auch in der Palliativversorgung.

Wichtig ist dabei, dass nicht nur die körperliche Ebene allein gesehen wird, denn zur Sexualität gehören unter anderem Kommunikation, Beziehungspflege, mentale Entspannung, Distanz zum Alltag und Wellness. Vor diesem Hintergrund löst sich der scheinbare Widerspruch zwischen Demenz, Palliativversorgung und Sexualität auf.

Fehlende Impulskontrolle

Im Zuge einer Demenz kann das sexuelle Verlangen wieder „erwachen“. Viele Demenzen gehen mit einem Schwinden der Impulskontrolle einher, sodass sexuellen Impulsen eher, unkontrollierter und manchmal auch öffentlich nachgegeben wird. Gerade Angehörige sind von dieser Entwicklung sehr irritiert.

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Jede Ausgabe zeigt Ihnen Wege für eine würdevolle Pflege und Betreuung von Menschen auf, die sich in der letzten Phase ihres Lebens befinden. Auf der Basis von Respekt gegenüber dem Leben und der Autonomie des Menschen erfahren Sie regelmäßig, wie Sie diese verantwortungsvolle Aufgabe mit Kompetenz, Wahrhaftigkeit und Einfühlungsvermögen durchführen.