Für das Wohlbefinden Ihrer kognitiv eingeschränkten Bewohner ist es entscheidend, dass sie verstanden werden. Wichtigste Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre Mitarbeiter sich in sie hineinversetzen können.
Aus den unterschiedlichen Sichtweisen demenzerkrankter und orientierter Personen kann leicht eine erbitterte Diskussion entstehen. In dieser kann keiner von beiden gewinnen, denn genaugenommen kennen beide jeweils nur 50 % der ganzen Wahrheit:
- Der Mitarbeiter oder Angehörige kennt zwar die Realität, erfasst damit aber nur einen Bruchteil der Situation. Um diese zu begreifen, müsste er versuchen, die Sichtweise der demenziell veränderten Person zu verstehen.
- Auch Angehörige oder ehrenamtliche Mitarbeiter sind der Meinung, die demenziell veränderte Person müsste doch verstehen, dass sie es gut mit Ihnen meinen.
- Ihr demenzerkrankter Bewohner hingegen schätzt die Situation aufgrund seiner ihm verbleibenden geistigen Fähigkeiten ein. Den Bezug zur Realität hat er in vielen Bereichen verloren.
ENTSCHLÜSSELN SIE VERHALTEN VOR DEM HINTERGRUND DER DEMENZIELL BEDINGTEN DEFIZITE
Der Expertenstandard „Beziehungsgestaltung in der Pflege demenziell veränderter Bewohner“ ist die Fähigkeit, sich in den Bewohner hineinzuversetzen, ein wesentlicher Bestandteil der personenzentrierten Pflege.
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