Pflegewissen & Krankheitsbilder erkennen

Demenzformen erkennen: So gestalten Sie den Betreuungsalltag sicher und individuell

Demenz ist eine der zentralen Herausforderungen in der Betreuung älterer Menschen. Sie betrifft nicht nur das Gedächtnis, sondern verändert Denken, Verhalten, Alltagssituationen und soziales Miteinander – oft schleichend, manchmal relativ […]

Annika Kron

16.03.2026 · 6 Min Lesezeit

Demenz ist eine der zentralen Herausforderungen in der Betreuung älterer Menschen. Sie betrifft nicht nur das Gedächtnis, sondern verändert Denken, Verhalten, Alltagssituationen und soziales Miteinander – oft schleichend, manchmal relativ plötzlich. Für Betreuungskräfte in stationären Einrichtungen und Tagespflegen ist es daher wichtig, die verschiedenen Formen der Demenz zu kennen, ihre typischen Merkmale zu verstehen und den Alltag der Betroffenen angemessen zu gestalten.

Demenz ist kein einzelnes Krankheitsbild, sondern ein Überbegriff für zahlreiche Erkrankungen des Gehirns, die zu einem fortschreitenden Verlust kognitiver Fähigkeiten führen. Die Ursachen, der Verlauf und die Symptome unterscheiden sich je nach Form der Demenz, was Auswirkungen auf die Betreuung und den persönlichen Umgang hat.

Was bedeutet „Demenz“?

Demenz beschreibt ein Syndrom, also ein Bündel von Symptomen, bei dem mehrere geistige Fähigkeiten abnehmen. Dazu zählen u. a.:

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