2 Zielgruppen werden nach meiner Einschätzung bei uns in der Altenhilfe im Rahmen der Einarbeitung oft vernachlässigt: Menschen aus anderen Herkunftsländern mit kulturell anderen Gepflogenheiten und sprachlichen Barrieren und Mitarbeitende, die in den Nachtdienst wollen. Diesen beiden Zielgruppen möchte ich die letzte Seite im „Do“ widmen.
1. Interkulturelle Aspekte in der Einarbeitung
Neben der fachlichen Einarbeitung spielt das kulturelle Onboarding eine zentrale Rolle. Es hilft neuen Mitarbeitenden, die Werte, Normen und ungeschriebenen Regeln der Einrichtung zu verstehen und einzuordnen. Dazu gehört z. B. der respektvolle Umgang mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen und Kolleginnen und Kollegen, aber auch ein gemeinsames Verständnis von Verantwortungsbereitschaft, Teamgeist und Verlässlichkeit.
Im Rahmen des kulturellen Onboardings sollen neue Mitarbeitende aktiv ermutigt werden, Fragen zu stellen, Beobachtungen zu teilen und Missverständnisse frühzeitig anzusprechen. Gleichzeitig gehört es dazu, Feedback zur Haltung, zum Umgangston und zur Teamfähigkeit zu geben und anzunehmen. So kann sichergestellt werden, dass nicht nur fachliche Standards, sondern auch die gemeinsamen Werte der Einrichtung langfristig gelebt werden. Die kulturelle Vielfalt ist eine große Chance, birgt jedoch auch die folgenden Risiken:
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