In vielen Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten ist der gesetzliche Betreuer ein zentraler Ansprechpartner – für Vertragsabschlüsse, medizinische Entscheidungen und den Alltag des Bewohners. Wer als Einrichtung mit Betreuern zusammenarbeitet, muss wissen, was diese dürfen.
Rechtliche Einordnung
Ein gesetzlicher Betreuer wird vom Betreuungsgericht bestellt, wenn ein Bewohner seine rechtlichen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann (§ 1814 Bürgerliches Gesetzbuch, BGB) und nicht anders Vorsorge getroffen hat.
Wichtig! Die Bestellung gilt nur für konkret benannte Aufgabenkreise. Außerhalb dieser Bereiche hat der Betreuer keinerlei Vertretungsmacht. Pflegeeinrichtungen müssen den Betreuungsausweis daher vor jeder Entscheidung prüfen. Hinterlegen Sie die Zuständigkeiten so, dass Mitarbeiter hierauf zugreifen können.
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