Stürze und Sturzprophylaxe bei Menschen mit Demenz

Die Rolle der Medikamente – ein wesentliches Risiko, das Sie kennen müssen

Spricht man über das Risiko von Stürzen, Sturzprophylaxe und die beeinflussenden Faktoren, können Medikamente nicht außen vor bleiben. Oftmals ist gar nicht klar, wie stark Medikamente das individuelle Sturzrisiko erhöhen […]

Jochen Gust

29.09.2025 · 1 Min Lesezeit

Spricht man über das Risiko von Stürzen, Sturzprophylaxe und die beeinflussenden Faktoren, können Medikamente nicht außen vor bleiben. Oftmals ist gar nicht klar, wie stark Medikamente das individuelle Sturzrisiko erhöhen können. Sie als Pflegefachperson sind diejenigen, deren Beobachtungen und Einordnungen den entscheidenden Zusammenhang herstellen können.

Manche Medikamente bergen hohe Risiken

Stürze zählen zu den häufigsten und folgenschwersten Komplikationen im Alter – besonders bei Menschen mit Demenz. Neben kognitiven Einschränkungen und körperlicher Gebrechlichkeit tragen oft auch Medikamente zur Sturzgefahr bei. Viele Wirkstoffe, die im Alter und bei Demenz typischerweise verordnet werden, beeinflussen den Kreislauf, die Aufmerksamkeit oder die Bewegungskoordination. Für Sie als Pflegeprofi ist es deshalb entscheidend, zu wissen, welche Medikamente besonders risikobehaftet sind.

Einschränkungen in Orientierung und Urteilsvermögen

Veränderungen im Bewegungsverhalten (z. B. Unruhe, Bewegungsdrang), Gangunsicherheit und reduzierte Muskelkraft – all dies sind bekannte Risikofaktoren. Werden zusätzlich Medikamente verabreicht, die sedierend wirken, den Blutdruck senken oder das Gleichgewicht beeinflussen, potenziert sich das Risiko für einen Sturz.

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