Bestimmt sind Sie auch schon häufiger in Konflikte zwischen Bewohnern verwickelt worden. Das sind schwierige Situationen, die uns im Heimalltag immer wieder begegnen, besonders, wenn wir Menschen mit einer Demenz betreuen. Mit den folgenden Tipps sorgen Sie mit Ihrem eigenen Verhalten für eine Konfliktminimierung.
Versetzen Sie sich in diese Situation: Die fortgeschritten an einer Demenz erkrankte Frau Martens kippt am Tisch im Tagesraum immer wieder Getränke aus und wischt dann mit ihrer Serviette und der Flüssigkeit den Tisch. Frau Buschmann, die ihr schräg gegenübersitzt, kann dies weder verstehen noch aushalten. Sie beschimpft sie lautstark und versucht immer wieder, ihr die Serviette zu entreißen. Wer ist nun schlechter dran? Frau Martens, die in ihrer Demenz gut gemeint den Tisch putzt und verbal angegriffen wird, oder die ordnungsliebende Frau Buschmann, die den Großteil des Tages an ihrem Tisch sitzt und ertragen muss, dass ihr Gegenüber diesen verschmutzt?
BEUGEN SIE VOR, STATT NUR ZU REAGIEREN
Mit den Tipps aus der Übersicht können Sie solchen Situationen durch Ihr eigenes Verhalten vorbeugen. Im Beispiel von Frau Martens und Frau Buschmann würden z. B. Tipp 5, 7, 9 und 10 helfen: Eine Präsenzkraft im Raum könnte durch Gespräche und gemeinsame Beschäftigung die Situation verhindern. Die Bereitstellung eines nassen Reinigungstuchs für Frau Martens würde verhindern, dass sie Getränke und Serviette zum Putzen nutzt. Gehen Sie die nächste Konfliktsituation anhand der Liste durch und überlegen, welche Tipps Sie ausprobieren könnten.
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