Wie beginnen Sie morgens Ihren Tag? Möglicherweise haben Sie ja auch einen bestimmten Ablauf, den Sie jeden Tag gleich durchführen. Diese Routine schützt Sie davor, jedes Mal aufs Neue überlegen zu müssen, was genau Sie alles erledigen müssen, bevor Sie das Haus verlassen und zum Dienst gehen. Außerdem bieten diese festen Rituale den meisten Menschen auch in Stresssituationen Sicherheit – besonders, wenn sie pflegebedürftig und an einer Demenz erkrankt sind. Daher erhalten Sie hier 3 Tipps, mit denen Sie Ihren Pflegekunden mit Demenz das morgendliche Aufstehen durch möglichst viel Routine erleichtern.
Vertraute Handlungsabfolge gibt Sicherheit
Häufig ist es so, dass Ihre Pflegekunden sich Neues kaum mehr merken können. Hiervon ausgenommen sind Informationen, die entweder eine starke gefühlsmäßige Bedeutung haben oder häufig wiederholt werden. Das bedeutet, wenn Sie einen pflegerischen Ablauf immer wieder gleich und zur gleichen Uhrzeit wiederholen, hat er für Ihren Pflegekunden einen täglich zunehmenden Wiedererkennungswert. Und je vertrauter ihm eine Handlungsabfolge ist, desto sicherer fühlt er sich vermutlich. Auf diese Weise kann ein gut strukturierter Ablauf am Morgen Pflegeabwehr auf ein Minimum reduzieren.
Mit den folgenden Tipps vermeiden Sie Hektik am Morgen und schaffen Rituale
1. TIPP: Lassen Sie Ihrem demenziell veränderten Pflegekunden Zeit zum Wachwerden
Sprechen Sie ihn zunächst vorsichtig an und beobachten Sie, wie er reagiert. Wenn er sofort die Augen aufschlägt und Blickkontakt zu Ihnen aufnimmt, können Sie natürlich mit dem morgendlichen Programm beginnen. Signalisiert er Ihnen hingegen durch geschlossene Augen oder wenig Blickkontakt, dass er noch nicht bereit ist aufzustehen, berücksichtigen Sie das unbedingt.
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