Auch wenn die Pflege der Pflegebedürftigen natürlich analog ist, ohne Computer, Internet, Laptop, Tablet oder Smartphone geht in Pflegeheimen und in der ambulanten Pflege gar nichts bzw. sehr wenig. Daher muss auch der Datenschutz bei der Nutzung dieser zentralen Arbeitsmittel berücksichtigt werden und im Fokus Ihrer Überlegungen stehen. Denn mit jedem internetgängigen Gerät besteht die Gefahr, dass Hacker sich unbefugt Zugriff auf sensible Daten verschaffen. Aber auch neugierige Angehörige, die an Tablet & Co. herumfummeln, sind aus datenschutzrechtlicher Sicht eine ernst zu nehmende Gefahr. Mit der To-do-Liste können Sie sich absichern, wenn es um die Nutzung digitaler Endgeräte im Pflegealltag geht.
Mein Tipp: Selbst aktiv auf Datenschutz achten Als Verantwortlicher genügt es aber nicht, das Team zu schulen und immer wieder zu sensibilisieren. Sie müssen auch selbst aktiv werden, wenn es um Datenschutz bei der Nutzung digitaler Endgeräte und deren Vernetzung geht. So müssen Sie in eine zuverlässige Antivirensoftware investieren und diese immer auf dem neusten Stand halten. Für den notwendigen Datenaustausch mit Kranken- und Pflegekassen, aber auch zwischen Endgerät und Ihrem Server müssen Sie für eine Datenübertragung über eine verschlüsselte Leitung sorgen. Werden Geräte von externen Personen repariert oder gewartet, müssen Sie dafür Sorge tragen, dass zunächst alle sensiblen Daten von diesem Gerät entfernt werden.
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