Viele Ihrer Pflegekunden tragen wahrscheinlich eine Brille. Doch wussten Sie, dass ältere Menschen oft keine optimal angepasste Brille besitzen, die ihre Sehschwäche korrekt ausgleicht? Ein solcher Mangel erhöht die Sturzgefahr und mindert die Lebensfreude, da die Betroffenen sich nicht mehr selbstständig mit Lesen oder Fernsehen beschäftigen können. Selbst ihr Appetit leidet, weil sie das Essen auf ihrem Teller nicht klar erkennen können. Es ist daher wichtig, dass Sie darauf achten, ob Ihr Pflegekunde gut sehen kann, denn dieses Detail wird oft übersehen.
Falsche Sehstärke und abgenutzte Brillen
Bei Pflegekunden, die Brillen tragen, ist es nicht unüblich, dass diese Brillen veraltet sind, nicht mehr die richtige Stärke aufweisen oder die Gläser verkratzt sind. Pflegekunden mit Brille sollten daher alle 2 Jahre einen Augenarzt oder Augenoptiker aufsuchen, um die Brille gegebenenfalls korrigieren oder austauschen zu lassen.
Sturzrisiko durch schlechte Sicht
Schlechtes Sehen erhöht das Sturzrisiko erheblich. Menschen, die schlecht sehen, können oft den Boden und Unebenheiten nicht wahrnehmen. Hinzu kommt, dass besonders bei älteren Menschen eine Gleitsichtbrille, die im oberen Bereich für die Ferne und im unteren Bereich für das Lesen korrigiert, zu Unsicherheiten beim Gehen führen kann, da der Boden durch den unteren Bereich unscharf erscheint.
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