Spezielle Hilfen für die Palliativpflege

Einfache Sprache – so setzen Sie diesen Ansatz sinnvoll ein

Sich verständlich auszudrücken, ist gar nicht so einfach. Schon im normalen Alltag ergeben sich aus einer kompli­zierten Ausdrucksweise verschieden Probleme, z. B. bei der Diagnoseübermittlung und Erläuterung durch den be­handelnden […]

Michaela Funk

01.07.2024 · 2 Min Lesezeit

Sich verständlich auszudrücken, ist gar nicht so einfach. Schon im normalen Alltag ergeben sich aus einer kompli­zierten Ausdrucksweise verschieden Probleme, z. B. bei der Diagnoseübermittlung und Erläuterung durch den be­handelnden Arzt.

Wie viel schwerer ist Kommunikation dann, wenn der Empfänger einer Bot­schaft Schwierigkeiten mit der gespro­chenen und geschriebenen Sprache hat, z. B. aufgrund einer geistigen Be­hinderung? Das hier beschriebene Phänomen einer komplexen Ausdrucksweise kenne ich bei mir selbst, etwa wenn ich mich mit juristischen Schreiben oder mit kom­plizierten Beipackzetteln herumschla­gen muss. Mitunter muss ich dann die eine oder andere Passage mehrmals lesen, um diese zu verstehen.

Für wen ist einfache Sprache geeignet?

Einfache Sprache kommt dann zum Einsatz, wenn Menschen Schwierigkei­ten haben, beispielsweise geschriebene Texte zu verstehen, z. B. Menschen mit Lernschwierigkeiten, Personen mit De­menz, Menschen, die nicht gut Deutsch sprechen, oder Personen, die nicht gut lesen können. Offiziell wird davon aus­gegangen, dass jeder 7. Erwachsene in Deutschland ein sogenannter „funk­tionaler Analphabet“ ist. 7,5 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren in Deutschland können zwar einzel­ne Sätze lesen oder schreiben, haben aber Probleme, zusammenhängende, kürzere Texte zu verstehen.

Testen Sie jetzt „Palliativpflege heute“ und profitieren Sie von einer maßgeschneiderte Unterstützung für die Begleitung, Betreuung und Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen!

Jede Ausgabe zeigt Ihnen Wege für eine würdevolle Pflege und Betreuung von Menschen auf, die sich in der letzten Phase ihres Lebens befinden. Auf der Basis von Respekt gegenüber dem Leben und der Autonomie des Menschen erfahren Sie regelmäßig, wie Sie diese verantwortungsvolle Aufgabe mit Kompetenz, Wahrhaftigkeit und Einfühlungsvermögen durchführen.