Sicherlich werden viele Ihrer Bewohner zur Therapie von Schmerzzuständen mit Schmerzpflastern versorgt. Eine falsche Anwendung kann allerdings zu fatalen Therapiefehlern führen. Lesen Sie, worauf Ihre Mitarbeiter hier achten sollten.
Mit den Möglichkeiten der modernen Medizin kann mit einer passenden Therapie in weiten Teilen vermieden werden, dass Bewohner Schmerzen haben. Und wenn Sie in die Breite Ihrer Bewohnerschaft schauen, werden wahrscheinlich viele von ihnen sogenannte Analgetika erhalten. Sei es, um Schmerzen aufgrund rheumatischer Beschwerden, nach Schlaganfällen oder einer bestehenden Osteoporose zu vermeiden. Bei starken Schmerzsituationen werden sehr häufig sogenannte Schmerzpflaster eingesetzt. Damit Schmerzpflaster richtig wirken können, ist es wichtig, dass Ihre Mitarbeiter die folgenden entscheidenden Aspekte einer erfolgreichen Therapie mit Schmerzpflastern kennen:
ASPEKT 1: UMSTELLUNGSPHASE AUF SCHMERZPFLASTER PLANEN
Was viele nicht wissen: Wenn ein Bewohner auf die Therapie mit einem Schmerzpflaster umgestellt wird, dauert es bis zu 24 Stunden, bis ein ausreichender und stabiler Wirkstoffspiegel erreicht ist. Das bedeutet: Sprechen Sie mit dem behandelnden Arzt ab, dass der Bewohner in den ersten 24 Stunden (die Dauer legt der Arzt fest) sein bisheriges Schmerzmittel wie ärztlich verordnet weiter bekommt. Wenn die orale Regelmedikation abgesetzt ist, sollte zusätzlich eine Bedarfsmedikation bereitstehen, auf die wie ärztlich verordnet zurückgegriffen werden kann, bis der für die Schmerzlinderung erforderliche Wirkstoffspiegel aufgebaut ist.
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