TITELTHEMA: SELBSTFÜRSORGE

Emotionale Erschöpfung – wenn nichts mehr geht

Sicher kennen auch Sie aus Ihrem Alltag die Momente, in denen Sie das Gefühl haben, dass nichts mehr geht. Zu viele liebgewonnene Pflegekunden sind verstorben, zu viele Angehörige mussten begleitet […]

Michaela Funk

21.04.2025 · 7 Min Lesezeit

Sicher kennen auch Sie aus Ihrem Alltag die Momente, in denen Sie das Gefühl haben, dass nichts mehr geht. Zu viele liebgewonnene Pflegekunden sind verstorben, zu viele Angehörige mussten begleitet werden. Sie sind an der Grenze Ihrer emotionalen Belastbarkeit. Und nun?

Emotionalen Erschöpfung, was ist das eigentlich?

Emotionale Erschöpfung ist ein Zustand tiefer innerer Müdigkeit und Anspannung, der häufig mit chronischem Stress und Überlastung einhergeht. Häufig wird auch von Burn-out gesprochen. Für das Phänomen Burn-out gibt es keine einheitliche medizinische Definition oder international anerkannte Diagnose, weshalb der Begriff oft unterschiedlich interpretiert wird. In der Regel beschreibt er einen Zustand tiefer Erschöpfung, begleitet von innerer Unruhe, Schlafstörungen, dem Gefühl der Überforderung und emotionaler Überlastung. In Ihrem Berufsfeld der Palliativpflege entsteht dieses Gefühl meist durch die ständige Konfrontation mit Leiden, dem Tod Ihrer Pflegebedürftigen und den hohen emotionalen Anforderungen an Sie, die daraus resultieren.

Erkennen Sie die Auslöser

Emotionale Erschöpfung kann verschiedene Ursachen haben, die oft mit dem Arbeitsalltag zusammenhängen. Insbesondere in der Palliativpflege können verschiedene Faktoren dazu beitragen, dass Sie als Pflegekraft an Ihre Grenzen stoßen. Dazu gehören

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