Erfolgreiche Kommunikation mit Pflegekunden und Angehörigen

Endlich Antworten auf alle relevanten Fragen!

„Die Arbeit mit den Pflegekunden könnte so schön sein, wenn nur die Angehörigen nicht wären!“ ist ein beliebter Spruch unter uns Pflegefachkräften. In der Tat herrscht im Umgang mit Anverwandten […]

Nicole Ott

03.11.2025 · 4 Min Lesezeit

„Die Arbeit mit den Pflegekunden könnte so schön sein, wenn nur die Angehörigen nicht wären!“ ist ein beliebter Spruch unter uns Pflegefachkräften. In der Tat herrscht im Umgang mit Anverwandten oft viel Unsicherheit und auch Unwissen. In diesem Artikel beantworte ich Ihnen die 8 drängendsten Fragen, die sich in der Praxis immer wieder stellen. Ich hoffe, damit fühlen Sie sich in Zukunft in der Kommunikation mit Zugehörigen noch sicherer. Los geht’s!

Frage 1: „Darf der Angehörige bei der Grundpflege dabei sein?“

Sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich erlebe ich es immer wieder, dass Zugehörige bei der Versorgung dabei sein wollen. Sehr oft nicht, um direkt zu helfen, sondern um hinter der Pflegekraft zu stehen und zu schauen. Argumentieren Sie in der Diskussion mit dem Willen des Pflegekunden. Ist es ihm recht, wenn z. B. seine Tochter oder sein Sohn dabei sind, wenn eine Inko-Versorgung stattfindet? In der Regel ist dies nicht der Fall und Sie sollten deshalb für den zu Pflegenden sprechen. Beziehen Sie bei Bedarf Ihre PDL mit ein.

Frage 2: „Darf der Angehörige uns mit technischen Mitteln überwachen?“

Alexas, die im Zimmer stehen, oder Kameras, die sichtbar oder unsichtbar installiert werden, sind nur 2 Beispiele von technischen Überwachungsmöglichkeiten, die heutzutage eingesetzt werden können. Ob das zur Überwachung der Pflegefachkräfte erlaubt ist?

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