Beschwerde des Monats

Erfahren Sie, wie Sie vermehrten Flüssigkeitsbedarf bei Demenz erkennen

Luise N. mit mittelschwerer Alzheimererkrankung ist bettlägerig bzw. kann lediglich stundenweise in einem Pflegerollstuhl mobilisiert werden. Sprechen kann sie schon seit längerer Zeit nur noch sehr eingeschränkt, kommuniziert meist über […]

Jochen Gust

24.06.2024 · 2 Min Lesezeit

Luise N. mit mittelschwerer Alzheimererkrankung ist bettlägerig bzw. kann lediglich stundenweise in einem Pflegerollstuhl mobilisiert werden. Sprechen kann sie schon seit längerer Zeit nur noch sehr eingeschränkt, kommuniziert meist über Laute, die Zustimmung oder Ablehnung signalisieren. Essen und Getränke müssen gereicht werden. Tochter Tanja stellt bei ihren Besuchen fest, dass ihre Mutter geradezu gierig trinkt – und äußert den Verdacht, sie würde durch die Pflegenden nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt.

Ganz sachlich: Ist was an der Beschwerde dran?

Vermeiden Sie es, sich in eine Verteidigungshaltung zu begeben. Liegen Ihnen Informationen vor, dass die Betroffene tatsächlich zurzeit mehr Durst empfindet als sonst? Hat sich die Trinkmenge erhöht? Wie ist der Eindruck der Kolleginnen und Kollegen, die ebenfalls die Betroffene pflegen?

Es gibt verschiedene Ursachen, die ein vermehrtes Durstgefühl auslösen können:

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