IHR ARBEITSFELD: PFLEGE

Erhöhte Sturzgefahr korrekt dokumentieren: So gelingt es Ihnen und Ihren Mitarbeitern

In der Informationssammlung/SIS® wird immer der Ist-Zustand eines Bewohners dokumentiert. Besteht beim Pflegekunden z. B. eine dauerhaft erhöhte Sturzgefahr, dann sollte dieser Zustand auch so beschrieben werden. Erfahren Sie jetzt, wie […]

Nicole Ott

12.05.2025 · 3 Min Lesezeit

In der Informationssammlung/SIS® wird immer der Ist-Zustand eines Bewohners dokumentiert. Besteht beim Pflegekunden z. B. eine dauerhaft erhöhte Sturzgefahr, dann sollte dieser Zustand auch so beschrieben werden. Erfahren Sie jetzt, wie Ihnen dies am besten gelingt.

Praxiserlebnis: „Meine Bewohnerin Frau Hölzel ist gestern schon wieder gestürzt. Ich habe zwar noch nicht nachgerechnet, aber das war bestimmt der 10. Sturz in den letzten beiden Monaten. Trotzdem möchte meine PDL partout nicht, dass ich die erhöhte Gefahr als Ist-Zustand in der SIS® eintrage. Ich habe das Gefühl, sie denkt, wir würden dann die Prophylaxen vernachlässigen, weil wir davon ausgehen: ‚Okay, Frau Hölzel stürzt halt immer mal wieder, aber das ist normal.‘ Dem ist ja aber gar nicht so, und mir wäre es wichtig, die Doku zu aktualisieren. Wie denkst du darüber?“ Das fragte mich am Montag mein WBL-Kollege Marcus.

Den Bewohner ganzheitlich wahrnehmen

Ich konnte ihm nur recht geben. Natürlich ist es wichtig, dass wir in einem solchen Fall die SIS® und auch – falls noch nicht geschehen – die Maßnahmenplanung entsprechend anpassen. Beide Instrumente sollten immer den aktuellen Zustand des Pflegekunden widerspiegeln.

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