BEWOHNER & ANGEHÖRIGE

ESSEN UND TRINKEN IM PFLEGEALLTAG: SO SCHÜTZEN SIE VOR ASPIRATION

Aspiration ist ein oft unterschätztes Risiko. Schon kleine Unachtsamkeiten beim Essen oder Trinken können dazu führen, dass Nahrung oder Flüssigkeit in die Atemwege gelangt. Mit gezielten Maßnahmen schützen Sie Ihre […]

Lydia Lebelt

24.06.2025 · 5 Min Lesezeit

Aspiration ist ein oft unterschätztes Risiko. Schon kleine Unachtsamkeiten beim Essen oder Trinken können dazu führen, dass Nahrung oder Flüssigkeit in die Atemwege gelangt. Mit gezielten Maßnahmen schützen Sie Ihre Bewohner wirksam.

Aspiration bezeichnet das Eindringen von Nahrung, Flüssigkeit oder Speichel in die Luftröhre statt in die Speiseröhre. Oft fehlen erkennbare Symptome. Die sogenannte stille Aspiration bleibt unbemerkt, kann jedoch zu schwerwiegenden Folgen wie Lungenentzündungen Mangelernährung oder eingeschränkter Lebensqualität, führen. Prävention ist deshalb eine zentrale pflegerische Aufgabe.

ERKENNEN SIE SCHLUCKSTÖRUNGEN FRÜHZEITIG

Auffälligkeiten beim Essen und Trinken wirken oft harmlos, können aber Hinweise auf eine beginnende Schluckstörung sein. Gerade bei älteren oder mehrfach erkrankten Bewohnerinnen und Bewohnern entwickeln sich diese Zeichen schleichend: Häufiges Husten oder Räuspern, Flüssigkeit im Mundwinkel, verändertes Essverhalten, gurgelnde Stimme oder Essensreste in der Mundhöhle sollten ernst genommen werden. Auch zunehmendes Verschlucken, unerklärlicher Gewichtsverlust oder Fieber ohne erkennbare Ursache können Warnzeichen sein. Beobachten Sie solche Veränderungen aufmerksam, dokumentieren Sie konsequent und stimmen Sie sich im Team sowie mit behandelnden Fachpersonen ab.

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