Der Allgemeinzustand der Pflegekundin Frau Schmidt hat sich seit 2 Wochen stark verschlechtert. Aufgrund ihrer diversen Grunderkrankungen lässt ihre Kraft immer mehr nach, sodass sie derzeit bettlägerig ist. „Meine Mutter soll sich auf keinen Fall wund liegen“, äußert die Tochter ihre Ängste im Gespräch mit dem Auszubildenden Thomas. Thomas versichert der Tochter, dass alle Maßnahmen ergriffen werden, die sich fachlich anbieten. Als er nach 3 Tagen aus seinem Frei zurückkommt, hat Frau Schmidt einen Dekubitus 2. Grades an beiden Fersen entwickelt.
Ihre Fragen:
- Im Fallbeispiel ist fachlich einiges falsch gelaufen. Sie wollen mit Ihrem Auszubildenden die Situation mit Frau Schmidt im Rahmen der nächsten Praxisanleitung aufgreifen. Dafür über- legen Sie sich, eine gezielte Praxisanleitung durchzuführen. Bitte nennen Sie die 5 bekanntesten Methoden von Praxisanleitung.
- Beschreiben Sie 3 Methoden Ihrer Wahl genauer: Was sind die jeweiligen Merkmale, was beachten Sie bei der Durchführung, wann nutzen Sie welche Methode, wie kann Ihr Azubi davon am meisten profitieren usw.?
- Bezogen auf das Fallbeispiel mit der dekubitusgefährdeten Frau Schmidt: Welche Anleitungsmethoden würden Sie für Ihren Auszubildenden bei einer ähnlichen Situation bei einem anderen Pflegekunden auswählen?
Begründen Sie Ihre Wahl bitte ausführlich – warum diese Methode? Welche Vorteile erhoffen Sie sich davon?
Die Antworten
Zu Frage 1:

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