QUALITÄT

Falsche Blutzuckerwerte vermeiden

Der Blutzucker drückt den Traubenzuckeranteil (Glukose) im Blut aus. Die Glukose versorgt die Körperzellen mit Energie und wird über die Nahrung aufgenommen. Über die Darmwand gelangen die kleinen Zuckermoleküle sehr […]

Annett Urban

30.07.2024 · 2 Min Lesezeit

Der Blutzucker drückt den Traubenzuckeranteil (Glukose) im Blut aus. Die Glukose versorgt die Körperzellen mit Energie und wird über die Nahrung aufgenommen. Über die Darmwand gelangen die kleinen Zuckermoleküle sehr schnell ins Blut. Mithilfe des Hormons Insulin werden die Moleküle in die Zellen transportiert. Nur Nervenzellen und rote Blutkörperchen sind in der Lage, Glukose ohne die Hilfe von Insulin aufzunehmen.

Die Blutzuckermessung ist für Diabetiker ein fester Bestandteil der Therapie, um den Blutzuckerspiegel zu überwachen. Wenn der Arzt eine Blutzuckermessung bei einem Pflegekunden mit Diabetes anordnet, soll ermittelt werden, wie hoch der Blutzuckerspiegel ist, also wie viel Glukose sich im Blut befindet. Die Messung ist wichtig, um zu kontrollieren, ob der Pflegekunde einen zu hohen oder einen zu niedrigen Blutzuckerspiegel hat.

Denn ein zu hoher oder ein zu niedriger Blutzuckerspiegel kann für einen Pflegekunden, der an Diabetes leidet, besonders gefährlich werden. Doch kennt der Arzt die Blutzuckerwerte, kann er die richtige Insulinmenge bestimmen, damit sich der Blutzuckerspiegel im Normalbereich befindet. Der normale Blutzuckerspiegel beträgt bei Erwachsenen vor dem Essen bis zu 100 mg/dl und nach dem Essen bis zu 140 mg/dl. Welchen Blutzuckerwert der Pflegekunde haben soll, legt der Arzt fest.

Der Arzt ordnet die Blutzuckermessung häufig bei Erst- und Neueinstellung eines Diabetes (Insulin- oder tablettenpflichtig) an oder wenn die Insulinmenge stets einem schwankenden Blutzucker angepasst werden muss.

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