Während der Coronapandemie war der Zutritt zu Pflegeeinrichtungen streng geregelt oder zeitweise ganz verboten. Niemand kam einfach so ins Haus: Es wurde getestet, registriert, kontrolliert. Heute sieht der Alltag wieder anders aus. Türen stehen tagsüber offen, Eingangsbereiche sind oftmals nicht besetzt. Besonders jetzt, in den dunklen Monaten des neuen Jahres, fällt es schwer, Personen sofort zuzuordnen. Der Schutz der Pflegekunden ist dabei klare Vorbehaltsaufgabe von Pflegefachkräften.
Warum Schutz nötig ist
Pflegebedürftige sind besonders schutzbedürftige Menschen. Viele können Risiken nicht mehr selbst erkennen und reagieren auf Fremde mit einer blauäugigen Unvoreingenommenheit. Dies öffnet leider Türen für „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“, sprich: Diebstahl und Trickbetrüger.
- Stationärer Bereich: Unbekannte wandern in Wohnbereichen umher oder stehen plötzlich in den Zimmern der Pflegekunden. Viele Einrichtungen haben keine dauerhaft besetzten Eingänge. Fremde Personen werden daher nicht immer bemerkt.
- Ambulanter Bereich: Auch im häuslichen Umfeld entstehen Risiken: Es klingelt an der Tür und Pflegekunden lassen z. B. vermeintliche „Handwerker“ gutgläubig hinein.
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