Mangelnder Appetit im Alter, zehrende Grunderkrankungen, kognitive Einschränkungen oder als unangenehm empfundene Essenssituationen sind nur ein paar Gründe, warum bei Ihren zu Pflegenden eine erhöhte Gefahr der Mangelernährung bestehen kann. Für die Steigerung der Lebensqualität ist es wichtig, dass Sie sinnvolle Gegenmaßnahmen kennen und anwenden.
Praxiserlebnis: „Außer Essen bleibt mir ja nicht mehr viel“, hat mir gestern unser Pflegekunde Herr Schmidt erzählt. „Die Mahlzeiten hier im Heim geben mir wenigstens ein Stück weit Tagesstruktur und mir schmeckt es auch immer sehr gut. Ich weiß nicht, was die anderen immer zu meckern haben.“ Herr Schmidt hat einen sehr stabilen Gewichtsverlauf, seit er bei uns eingezogen ist, um ihn müssen wir uns in dieser Beziehung wirklich keine Sorgen machen.
4 Schritte zum Risikomanagement
Aber damit ist er auch schon eine Ausnahme. In der Regel haben fast alle unserer zu Pflegenden eine leicht bis gravierend erhöhte Gefahr der Mangelernährung. Sieht es bei Ihnen ähnlich aus? Ist dieses Thema des pflegerischen Risikomanagements präsent oder wird es eher stiefmütterlich behandelt? Ich empfehle Ihnen, in jedem Fall einen großen Fokus darauf zu legen, denn der MD tut dies auch!
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