Mitarbeiterführung

Generation Z kommt zu spät 

Wenn ich zu einem Termin 5 oder 10 Minuten zu spät komme, bin ich immer noch pünktlich!“ – so denkt jede 2. Person zwischen 16 und 26 Jahren. Auch mit […]

Annett Urban

17.12.2024 · 2 Min Lesezeit

Wenn ich zu einem Termin 5 oder 10 Minuten zu spät komme, bin ich immer noch pünktlich!“ – so denkt jede 2. Person zwischen 16 und 26 Jahren. Auch mit der Unpünktlichkeit anderer hat die Generation Z kaum ein Problem: 40 % finden zu spätes Erscheinen akzeptabel. In der Generation X (Jahrgänge 1965 bis 1980) hingegen finden das nur noch 26 % in Ordnung, und bei den Babyboomern sind es sogar nur noch 20 %. Doch nicht nur bei Terminen gibt es Unterschiede: Auch mit Abgabefristen tun sich junge Mitarbeiter schwer. Im Schnitt verpassen 25 % ihre Abgabetermine, während es bei den Babyboomern nur 6 % sind. Diese Umfrage stammt von Meeting Canary, einem britischen Onlinedienst. 

Droht uns also ein Generationskonflikt rund um das Thema „Pünktlichkeit?“ Ich finde, das muss nicht sein. Denn pauschale Aussagen über Generationen sind immer mit Vorsicht zu genießen. Viele Eigenschaften, die man der Generation Z heute zuschreibt, waren auch in früheren Jugendgenerationen zu beobachten.

Fakt ist: Jeder Mensch, der ins Berufsleben eintritt, entwickelt sich mit der Zeit weiter, wird professioneller und effizienter. Auch die Generation Z wird langfristig erkennen, dass Pünktlichkeit ihren Wert hat. 

Außerdem sind junge Arbeitskräfte heutzutage oft in der Position, sich kleine Unpünktlichkeiten leisten zu können. Denn in Zeiten eines angespannten Pflegekräftemangels muss kaum jemand befürchten, entlassen zu werden, nur weil er einige Minuten zu spät zum Dienst oder zur Dienstbesprechung erscheint. 

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