THEMENHEFT: FRAUEN UND MÄNNER – DER (KLEINE) UNTERSCHIED BEI STERBEN, TOD UND TRAUER

Geschlechtsspezifische Biografiearbeit für die letzte Lebensphase macht Sinn

In der Fachliteratur zeigt sich ein sogenanntes „Gender-Data-Gap“. Das bedeutet: Es gibt zu wenig Daten über Frauen in der medizinischen Forschung, denn in Studien werden diese seltener als Versuchspersonen eingeschlossen. […]

Michaela Funk

12.03.2025 · 2 Min Lesezeit

In der Fachliteratur zeigt sich ein sogenanntes „Gender-Data-Gap“. Das bedeutet: Es gibt zu wenig Daten über Frauen in der medizinischen Forschung, denn in Studien werden diese seltener als Versuchspersonen eingeschlossen. Das gilt auch für das Themenfeld Palliative Care.

Im Studium lernen die wenigsten Ärzte ebenfalls etwas zum (kleinen) Unterschied, z. B. wie die Körper von Frauen und Männern bei Erkrankungen reagieren. Der Volksmund behauptet: „Im Tod sind alle gleich.“ Aber ist das wirklich so? Diese Frage muss klar mit einem Nein beantwortet werden.

Soziale Themen dominieren bei Frauen

Die Geschlechtsrollen bestimmen das gesamte Leben und sie lösen sich im Alter nicht einfach auf. Selbst im Sterben ticken Frauen anders als Männer. Ein zentrales Thema für Frauen sind unter anderem die sozialen Beziehungen. Nicht selten sorgen sich Ihre Pflegekundinnen selbst im Sterben um ihr soziales Umfeld. Fragen wie: „Was wird denn jetzt aus meinem Mann bzw. aus den Kindern?“ sind nicht selten.

Testen Sie jetzt „Palliativpflege heute“ und profitieren Sie von einer maßgeschneiderte Unterstützung für die Begleitung, Betreuung und Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen!

Jede Ausgabe zeigt Ihnen Wege für eine würdevolle Pflege und Betreuung von Menschen auf, die sich in der letzten Phase ihres Lebens befinden. Auf der Basis von Respekt gegenüber dem Leben und der Autonomie des Menschen erfahren Sie regelmäßig, wie Sie diese verantwortungsvolle Aufgabe mit Kompetenz, Wahrhaftigkeit und Einfühlungsvermögen durchführen.