Beschimpfungen, Bedrohungen oder körperliche Übergriffe gehören leider auch zum Arbeitsalltag vieler Pflegekräfte. Besonders herausfordernd sind Situationen mit demenziell erkrankten oder psychisch belasteten Pflegebedürftigen. Für Sie als Arbeitgeber endet die Verantwortung jedoch nicht mit der akuten Versorgung der betroffenen Pflegekraft. Erst eine konsequente Nachbereitung hilft, Beschäftigte zu schützen und vergleichbare Vorfälle künftig zu vermeiden.
Nach dem Übergriff zählt jede Entscheidung
Hat eine Pflegekraft Gewalt erlebt, hat ihre Sicherheit oberste Priorität. Wichtig ist, dass Ihre Mitarbeiter wissen, dass sie eine Pflegesituation, die in einem Übergriff endet, sofort beenden und sich selbst schützen dürfen.
Als Vorgesetzter müssen Sie sicherstellen, dass – falls erforderlich – medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden kann. Nehmen Sie sich anschließend Zeit für ein erstes Gespräch. Viele Betroffene stehen nach einem Übergriff unter erheblichem psychischem Druck. Hören Sie zu, vermeiden Sie Schuldzuweisungen und signalisieren Sie, dass Gewalt am Arbeitsplatz nicht hingenommen wird.
Testen Sie jetzt „PflegeVorsprung“ und