Dass kontaminierte Medizinprodukte (MP) Infektionen bei Ihnen, Ihren Patienten oder Dritten hervorrufen können, ist Ihnen bekannt. Aber wie soll man angesichts der vielen Anforderungen und Verpflichtungen den Überblick behalten? Der folgende Beitrag hilft Ihnen, ein sicheres und professionelles Medizinproduktemanagement aufzubauen.
Was gilt alles als „Medizinprodukt“?
Unter einem „Medizinprodukt“ versteht man Produkte mit me- dizinischer Zweckbestimmung. Sie sind (vom Hersteller) darauf ausgerichtet, am Menschen angewendet zu werden. Zu den gän- gigsten gehören
- Implantate (nicht aktive* Medizinprodukte),
- Produkte zur Injektion, Infusion, Transfusion und Dialyse,
- humanmedizinische Instrumente,
- Herzschrittmacher (aktive** Medizinprodukte),
- Katheter,
- medizinische Bedarfsartikel wie z. B. Kondome, Verbandsstof- fe, Zubehör für Vernebler, EKG usw.,
- Sehhilfen, Hilfsmittel für Behinderte (z. B. Rollstühle),
- medizinische Geräte wie Röntgengeräte, Ultraschallgeräte,
- Labordiagnostika sowie In-vitro-Diagnostika,
- Produkte zur Empfängnisregelung.