Hacker-­Erpressung? So reagieren Sie souverän 

Cyberkriminalität ist eine große Bedrohung für Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegediens­te. Denn: Es ist ein absoluter Alptraum, wenn Sie Ihren Computer hochfahren, nur einen schwar­zen Bildschirm mit einer „Lösegeldforderung“ für Ihre […]

Judith Barth

22.11.2024 · 1 Min Lesezeit

Cyberkriminalität ist eine große Bedrohung für Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegediens­te. Denn: Es ist ein absoluter Alptraum, wenn Sie Ihren Computer hochfahren, nur einen schwar­zen Bildschirm mit einer „Lösegeldforderung“ für Ihre Daten lesen und Ihr gesamter Betrieb lahm­ gelegt ist. Diese Situationen kommen aber, trotz guter Antivirenprogramme, leider immer wieder vor. Informieren Sie sich hier, wie Sie in einem solchen Fall vorgehen.

1.  Empfehlung: Nicht auf die Forderungen eingehen

Auch wenn es im ersten Moment vielleicht als die einfachste Lösung erscheint: Lassen Sie sich nicht erpressen! Gehen Sie nicht auf die Forderungen der Hacker ein. Denn es gibt keine Garantie dafür, dass diese die Daten tatsächlich wieder freigeben. Häufig folgt der ersten Zahlung eine weitere „Lösegeldforderung“, da Sie sich zahlungswillig gezeigt haben.

2.  Empfehlung: Polizei und Datenschutzbeauftragten einschalten

Informieren Sie Ihren Datenschutzbeauftragten. Wichtig ist auch, dass Sie umgehend die Polizei informieren und Anzeige erstatten. Mit einer frühzeitigen Anzeige können Beweise gesichert werden, die Ihnen zumindest die Möglichkeit von zivilund strafrechtlichen Schritten gegen die Täter eröffnen. Dokumentieren Sie alle Drohungen, Zahlungsaufforderungen und Nachrichten der Täter.

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