Demenz im Spätstadium

Häufige Infektionen und viel Stress? Erkennen Sie erste Anzeichen und reagieren Sie sofort!

Menschen mit fortgeschrittener Demenz sind anfälliger für Infektionen. Sowohl physische als auch immunologische Faktoren tragen zur erhöhten Infektanfälligkeit bei. Professionelle Pflege kann Infektionen bei Menschen mit Demenz im Spätstadium durch […]

Jochen Gust

19.03.2025 · 1 Min Lesezeit

Menschen mit fortgeschrittener Demenz sind anfälliger für Infektionen. Sowohl physische als auch immunologische Faktoren tragen zur erhöhten Infektanfälligkeit bei. Professionelle Pflege kann Infektionen bei Menschen mit Demenz im Spätstadium durch präventive Maßnahmen, regelmäßige Beobachtung und konsequente Hygiene wirksam vorbeugen.

Demenz und Infektionen: Im Spätstadium gehen sie häufig überall Hand in Hand

Zu den häufigsten Infektionsarten gehören Lungenentzündungen (insbes. Aspirationspneumonien), Harnwegsinfektionen (häufig bei Bettlägerigkeit und Katheterisierung), dekubitusbedingte Infektionen, Sepsis (als Folge unbehandelter Infektionen), Mundund Zahninfektionen, Hautinfektionen (häufig Pilze).

Fehlende Pflegefachpersonen werden zum Infektionsrisiko

Vor allem ausbleibende Präventionsmaßnahmen durch Pflegefachpersonen bergen das Risiko, zu einer erhöhten Infektionsrate beizutragen. Aber auch die fehlende Früherkennung – erste Anzeichen von Infektionen zu erkennen – wird zum Risiko. Ohne die professionelle Einschätzung einer Pflegefachperson werden frühe Merkmale einer Infektion häufig übersehen oder nicht als Infektionszeichen gewertet. Dementsprechend werden auch Maßnahmen verspätet eingeleitet. Das hat zur Folge, dass die Betroffenen länger leiden und häufig auch der Aufwand zur Bekämpfung der Infektion erheblich steigt.

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