Waldbaden für Menschen mit Demenz

Heilsame Waldmomente: Waldbaden als bereicherndes Betreuungsangebot für Menschen mit Demenz

Waldbaden gehört mittlerweile für viele Menschen als Entspan­nungsmöglichkeit zum Alltag. Haben Sie es schon einmal selbst ausprobiert? Die Zeit im Wald ist ruhig und sehr erholsam. Sie eig­net sich deshalb […]

Annika Kron

01.09.2024 · 3 Min Lesezeit

Waldbaden gehört mittlerweile für viele Menschen als Entspan­nungsmöglichkeit zum Alltag. Haben Sie es schon einmal selbst ausprobiert? Die Zeit im Wald ist ruhig und sehr erholsam. Sie eig­net sich deshalb auch besonders gut für Menschen mit Demenz, die etwas Abwechslung und Erho­lung vom Alltag benötigen.

Das Waldbaden, auch bekannt als Shin­rin Yoku, stammt ursprünglich aus Ja­pan und bedeutet wörtlich übersetzt „ein Bad in der Atmosphäre des Walds nehmen“. Diese Praxis wurde in den 1980er-Jahren von der japanischen Forstverwaltung ent­wickelt, um den gesundheitlichen Nutzen der Natur für die gestresste städtische Bevölkerung zu fördern. Seitdem hat sich Waldbaden weltweit verbreitet und ist auch in Deutschland ein beliebtes Mittel zur Entspannung und Stressbewältigung.

POSITIVE EFFEKTE VON WALDBADEN AUF MENSCHEN MIT DEMENZ

Waldbaden bietet besonders für Menschen mit Demenz viele Vorteile: Die ruhige und friedliche Atmosphäre des Waldes kann dazu beitragen, Angst und Unruhe zu re­duzieren, die bei dieser Erkrankung häu­fig auftreten. Die sensorischen Eindrücke des Walds – das Rascheln der Blätter, der Duft der Bäume, das Zwitschern der Vögel – können beruhigend wirken und die Sinne anregen. Dies kann das Wohlbefinden stei­gern und zu einer besseren Lebensqualität beitragen.

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